25-Findling

Foto des Steines

Dieser Findling aus Gneis ist ein Beispiel für einen nicht von Menschenhand, sondern von der Natur „bearbeiteten“ Stein.

Er stammt aus dem Steinbruch Mammendorf und wurde vor 800 Millionen bis 1,2 Milliarden Jahren vom Norden Europas während der Eiszeit durch einen Riesengletscher in den mitteldeutschen Raum geschoben. Es ist dem Abschmelzen des Gletschers zu verdanken, dass dieses metamorphe Gestein in Mammendorf liegen blieb. Die runde, gratfreie Form hat er dem Verschiebungsprozeß zu verdanken. (Bestimmung durch Dr. H. H. Müller, Berlin).

Im frühen 20. Jahrhundert wurden Findlinge aufgrund ihrer Festigkeit und ihrer archaischen Gestalt verbreitet als Grabsteine verwendet.

Objektnummer: 306

Steinbruch Mammendorf, Transport während der Eiszeit in den mitteldeutschen Raum, Gneis 800 Millionen – 1,2 Milliarden Jahre