18-Vier Grabsteine

Foto des Steines

Dieser Gedenkstein gibt in der Umschrift darüber Auskunft, dass hier ein „Zum Fest des Apostels… (verstorbener) ehrwürdiger Mann und Scholaster des Stiftes der seligen Jungfrau Maria in Helmstedt“ bestattet ist. Den Namen und die Lebensdaten fehlen, da dieses Stück von der Platte abgeschlagen wurde. Zu Beginn des 16. Jh. befand sich ein Chorherrenstift der Augustiner im Kloster St. Marienberg zu Helmstedt. Es war ein Stift für Augustiner-Chorfrauen, in dem zur selben Zeit fünf Chorherren lebten. Das der Verstorbene „Schulmeister“ war, erfahren wir aus der Umschrift. Das Schultertuch mit Fransen, der dreiviertellange Überrock und die Bibel in der Hand verweisen auf einen Chorherren. Die Weinranke, unter der der Verstorbene steht, verweist auf sein zu Lebzeiten „fruchtbar“ verkündetes Wort Gottes. Es ist nicht bekannt, wie das Epitaph auf den Wolmirstedter Friedhof St. Katharinen gelangt

Objektnummer: 140-1

Ev. Friedhof St. Katharinen Wolmirstedt, Augustiner-Chorherr, St. Marienberg Helmstedt, Sandstein, frühes 16. Jh., Spätgotik